Jumbo Corgi Amigurumi häkeln

Dieser gehäkelte Jumbo Corgi ist ein liebevolles Amigurumi-Projekt mit großen aufrechten Ohren, kurzen Beinchen, einer cremefarbenen Brust und einem kleinen Schwanz mit heller Spitze.

Die Vorlage kombiniert warmes Orange mit Creme und Weiß. Schwarze Augen und eine schwarze Nase sorgen für deutliche Kontraste, während die helle Blesse über Stirn und Schnauze dem Corgi seinen besonders freundlichen Ausdruck gibt.

Das Projekt ist als anfängerfreundlich dargestellt und besteht aus mehreren überschaubaren Einzelteilen, die am Ende zusammengenäht werden.

Materialien

Auf der Vorlage werden folgende Materialien genannt:

  • Baumwollgarn oder Acrylgarn
  • Orange
  • Creme
  • Weiß
  • Schwarz
  • Häkelnadel 2–3 mm
  • Sicherheitsaugen mit 10 mm Durchmesser
  • Füllwatte
  • Stopfnadel
  • Schere
  • Maschenmarkierer

Orange bildet die Hauptfarbe für Kopf, Körper, Ohren und Beine.

Creme beziehungsweise Weiß wird für Gesicht, Brust, Pfoten, Ohrinnenseiten und Schwanzspitze verwendet.

Schwarz kommt vor allem bei Nase und Augen zum Einsatz.

Abkürzungen

Die Vorlage verwendet typische deutsche Häkelabkürzungen:

MR = Magischer Ring

fM = feste Masche

M = Masche

zun = Zunahme, also zwei feste Maschen in eine Masche

abn = Abnahme, also zwei feste Maschen zusammenhäkeln

LM = Luftmasche

Kettm = Kettmasche

Eine Angabe in Klammern steht für die Gesamtzahl der Maschen am Ende einer Runde.

Da die Vorlage keine vollständige Rundentabelle zeigt, sollten genaue Maschenzahlen nicht aus dem Bild abgeleitet werden.

Die Form des Corgis

Der Corgi besitzt einen relativ großen Kopf und einen kompakten, rundlichen Körper.

Die Beine sind kurz und kräftig.

Die beiden Ohren stehen deutlich nach oben und sind im Verhältnis zum Kopf recht groß.

Genau diese Proportionen sorgen für den typischen niedlichen Corgi-Look.

Auf der Seitenansicht erkennt man außerdem den kurzen Schwanz mit weißer Spitze.

Die Rückansicht zeigt, dass Körper und Kopf hauptsächlich orange gearbeitet sind, während nur einzelne Bereiche in Creme oder Weiß abgesetzt werden.

Kopf und Körper häkeln

Die Vorlage beginnt mit „Kopf & Körper in Runden häkeln“.

Der Körper wird zunächst als kompakte runde Form aufgebaut.

Typischerweise beginnt eine solche Amigurumi-Form mit einem magischen Ring.

Durch gleichmäßige Zunahmen wird die Arbeit breiter.

Danach folgen mehrere Runden ohne starke Formveränderung.

Zum Schluss sorgen Abnahmen dafür, dass sich die Form wieder schließt.

Die genaue Anzahl der Runden ist auf der sichtbaren Anleitung nicht angegeben.

Deshalb sollte beim Nacharbeiten vor allem auf die Proportionen des gezeigten Modells geachtet werden.

Den Körper richtig füllen

Füllwatte sollte nach und nach eingearbeitet werden.

Kleine Portionen lassen sich wesentlich besser verteilen als eine große Menge auf einmal.

Der Körper darf stabil gefüllt sein, sollte aber nicht so hart werden, dass sich die Maschen sichtbar auseinanderziehen.

Besonders bei einer runden Form lohnt es sich, während des Füllens immer wieder mit den Händen nachzuformen.

Die großen Ohren

Der Corgi besitzt zwei große dreieckige Ohren.

Außen sind sie orange.

Die Innenflächen werden in Creme beziehungsweise Weiß gearbeitet.

Die Ohren wirken leicht gewölbt und stehen nach oben.

Für ein harmonisches Ergebnis sollten beide Ohren möglichst ähnlich groß werden.

Es hilft, das erste fertige Ohr während der Arbeit am zweiten immer wieder als Vergleich daneben zu legen.

Ohrinnenseiten

Die hellen Innenflächen bilden einen schönen Kontrast zum orangefarbenen Rand.

Sie können separat gearbeitet und anschließend auf die orange Grundform genäht werden.

Alternativ kann die Farbfläche direkt in das Ohr integriert werden, sofern die gewählte Häkeltechnik das erlaubt.

Auf dem sichtbaren Modell ist der orange Rand deutlich breiter als die helle Mitte.

Dadurch bleibt die Ohrform klar erkennbar.

Vier kurze Beine

Die Vorlage zeigt vier separat gehäkelte Beine.

Sie bestehen hauptsächlich aus Orange und besitzen helle Pfoten.

Die vorderen und hinteren Beine sind kompakt und relativ dick.

Der Übergang zwischen Orange und Creme sitzt ungefähr im unteren Bereich.

Da alle vier Beine später das Gesamtbild des Corgis bestimmen, sollten sie möglichst gleichmäßig gearbeitet werden.

Pfoten gestalten

Die hellen Pfoten passen farblich zur Brust und zum Gesicht.

Sie werden nicht mit vielen zusätzlichen Details überladen.

Gerade diese einfache Farbaufteilung funktioniert bei dem Modell sehr gut.

Vor dem Annähen können alle vier Beine zunächst lose um den Körper positioniert werden.

So lässt sich prüfen, ob der Corgi gerade sitzt.

Gesicht und Blesse

Das Gesicht besitzt eine markante helle Blesse.

Sie beginnt oben auf der Stirn und läuft nach unten bis in den Bereich der Schnauze.

Auch die unteren Gesichtspartien sind cremefarben.

Dadurch entsteht ein typisches zweifarbiges Corgi-Gesicht.

Die schwarzen Augen sitzen links und rechts der Blesse.

Die schwarze Nase befindet sich mittig auf der hellen Schnauze.

Schnauze und Nase

Auf der Vorlage wirkt die Schnauze leicht dreidimensional.

Sie hebt sich etwas vom Gesicht ab.

Dadurch bekommt der Hund mehr Ausdruck als bei einer komplett flachen Gesichtsgestaltung.

Die Nase sollte möglichst mittig sitzen.

Vor dem endgültigen Annähen lohnt es sich, die Position aus mehreren Blickwinkeln zu kontrollieren.

Mund und Zunge

Der fertige Corgi besitzt einen offenen, freundlichen Mund.

Im Inneren ist eine kleine rosa Zunge sichtbar.

Dieses Detail macht einen großen Unterschied beim Gesichtsausdruck.

Wer ein schlichteres Modell bevorzugt, kann den Mund auch nur aufsticken.

Wer sich stärker an der Vorlage orientieren möchte, kann eine kleine rosa Zunge ergänzen.

Cremefarbene Brust

Auf der Vorderseite besitzt der Corgi eine größere helle Brustfläche.

Sie zieht sich vom Halsbereich nach unten über den vorderen Körper.

Diese Fläche wirkt leicht oval und hebt sich deutlich vom orangefarbenen Körper ab.

Die Brust kann separat gehäkelt und aufgenäht werden.

Sie sollte möglichst mittig sitzen.

Der Schwanz

Der Corgi hat einen kurzen, aufrecht getragenen Schwanz.

Die Hauptfarbe ist Orange.

An der Spitze befindet sich ein heller Bereich.

Die Seiten- und Rückansicht zeigen diesen Farbwechsel besonders gut.

Der Schwanz kann leicht gefüllt werden, damit er seine Form behält.

Zu viel Füllwatte ist jedoch nicht nötig.

Details vor dem Zusammensetzen prüfen

Die Vorlage zeigt den Aufbau in fünf einfachen Schritten:

  1. Kopf und Körper in Runden häkeln.
  2. Zwei Ohren arbeiten und leicht formen.
  3. Vier Beine anfertigen und ausstopfen.
  4. Augen, Nase und Zunge befestigen.
  5. Alle Teile zusammennähen.

Diese Reihenfolge ist praktisch, weil zunächst alle Grundteile vorbereitet werden.

Erst danach beginnt der eigentliche Zusammenbau.

Ohren annähen

Die Ohren werden oben am Kopf befestigt.

Beide sollten ungefähr denselben Abstand zur Kopfmitte haben.

Da sie relativ groß sind, beeinflusst schon eine kleine Positionsänderung den Ausdruck des Corgis.

Es ist sinnvoll, die Ohren zunächst mit Stecknadeln oder wenigen provisorischen Stichen zu fixieren.

Dann kann der Kopf von vorne betrachtet werden.

Beine befestigen

Die Beine werden unter beziehungsweise seitlich am Körper angebracht.

Auf dem fertigen Modell stehen die Vorderpfoten leicht nach vorne.

Die Hinterbeine sitzen weiter hinten und geben dem Körper Halt.

Achte darauf, dass der Corgi nicht stark zur Seite kippt.

Bei Bedarf kann die Position vor dem endgültigen Vernähen noch leicht verändert werden.

Gesicht zuletzt kontrollieren

Augen, Nase, Schnauze und Zunge sollten gemeinsam betrachtet werden.

Einzeln können alle Teile richtig positioniert wirken, zusammen aber trotzdem leicht schief aussehen.

Deshalb lohnt es sich, das Gesicht vor dem endgültigen Befestigen noch einmal komplett auszurichten.

Die helle Blesse bietet dabei eine gute optische Mittellinie.

Fertiger Look

Am Ende entsteht ein kompakter orange-cremefarbener Corgi mit großen Ohren, kurzen Beinen und freundlichem Gesicht.

Die Kombination aus heller Brust, weißen Pfoten und cremefarbenem Gesicht sorgt dafür, dass der Körper trotz der dominanten Orangefarbe abwechslungsreich wirkt.

Tipps für ein sauberes Ergebnis

Verwende einen Maschenmarkierer, damit der Rundenanfang immer klar bleibt.

Kontrolliere regelmäßig die Form von Kopf, Körper und Beinen.

Fülle kleine Teile nur leicht.

Lasse an allen Teilen, die angenäht werden, ein ausreichend langes Fadenende stehen.

Vernähe alle restlichen Fäden sorgfältig im Inneren der Figur.

Bei den Ohren lohnt es sich außerdem, die beiden Teile direkt miteinander zu vergleichen.

Sicherheit bei kleinen Teilen

Die Vorlage verwendet Sicherheitsaugen.

Bei einer dekorativen Amigurumi-Figur sind sie ein beliebtes Detail.

Wenn der Corgi jedoch für ein kleines Kind gedacht ist, sollten verschluckbare Teile besonders berücksichtigt werden.

Aufgestickte Augen und eine aufgestickte Nase können eine Alternative sein.

Auch andere kleine dekorative Elemente müssen sehr sicher befestigt werden.

Farben individuell verändern

Orange und Creme erzeugen den klassischen Corgi-Look.

Das Projekt kann dennoch individuell angepasst werden.

Ein dunkleres Rostorange wirkt beispielsweise etwas kräftiger.

Beige statt Creme ergibt einen weicheren Kontrast.

Auch die Pfoten können rein weiß oder leicht cremefarben gearbeitet werden.

Wichtig ist vor allem, dass Blesse, Brust und Pfoten gut von der Hauptfarbe zu unterscheiden sind.

Ein freundliches Amigurumi-Projekt

Dieser Jumbo Corgi zeigt schön, wie aus einfachen Grundformen eine charaktervolle Tierfigur entstehen kann.

Ein runder Körper bildet die Basis.

Große Ohren schaffen die typische Silhouette.

Vier kleine Beine geben dem Hund seine kompakte Form.

Die helle Brust, die markante Gesichtszeichnung und der Schwanz mit heller Spitze ergänzen den Look.

Mit sorgfältiger Platzierung der Gesichtdetails und gleichmäßiger Füllung entsteht ein freundlicher gehäkelter Corgi, der sich als Dekoration, Geschenk oder neues Projekt für die eigene Amigurumi-Sammlung eignet.

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