Kuromi Amigurumi häkeln

Dieses Kuromi-inspirierte Amigurumi verbindet Schwarz, Weiß, Lila und Rosa zu einer kleinen, auffälligen Häkel-Figur. Besonders charakteristisch sind die schwarze Kapuze mit zwei langen Ohren, die lilafarbenen Bommel, das rosa Totenkopf-Motiv und das lila Kleid.

Die Vorlage zeigt eine kompakte Figur mit rundem weißen Gesicht, schwarzen Augen, rosa Nase, kurzen Beinen und einem kleinen schwarzen Schwanz.

Das Projekt besteht aus mehreren Einzelteilen, die nacheinander gehäkelt und anschließend zusammengesetzt werden.

Materialien

Laut Vorlage benötigst du:

  • Baumwollgarn in Schwarz
  • Baumwollgarn in Weiß
  • Baumwollgarn in Lila
  • Baumwollgarn in Rosa
  • Häkelnadel 2,5 mm
  • schwarze Sicherheitsaugen mit 8 mm Durchmesser
  • Füllwatte
  • schwarzes und rosa Stickgarn
  • zwei kleine Knöpfe
  • Schere
  • Maschenmarkierer
  • Nähnadel

Die Figur kombiniert mehrere kleine Farbdetails. Deshalb eignen sich für Rosa und Lila auch kleinere Garnreste, sofern Stärke und Struktur ungefähr zum restlichen Garn passen.

Abkürzungen

Die Vorlage verwendet folgende deutsche Häkelabkürzungen:

MR = Magischer Ring

fM = feste Masche

Zun = Zunahme, also 2 feste Maschen in eine Masche

Abn = Abnahme, also 2 Maschen zusammenhäkeln

Km = Kettmasche

Lm = Luftmasche

Stb = Stäbchen

hStb = halbes Stäbchen

[ ] = Wiederholung

BLO = nur in das hintere Maschenglied häkeln

Ein Maschenmarkierer ist bei diesem Projekt besonders praktisch, da viele Teile in fortlaufenden Runden gearbeitet werden.

Kopf in Weiß

Der Kopf wird mit weißem Garn gehäkelt.

Rd 1: 6 fM in MR (6)

Rd 2: 6 Zun (12)

Rd 3: (1 fM, Zun) x 6 (18)

Rd 4: (2 fM, Zun) x 6 (24)

Rd 5: (3 fM, Zun) x 6 (30)

Rd 6–11: jeweils 30 fM

Rd 12: (3 fM, Abn) x 6 (24)

Rd 13: (2 fM, Abn) x 6 (18)

Rd 14: (1 fM, Abn) x 6 (12)

Rd 15: 6 Abn (6)

Vor dem vollständigen Schließen wird der Kopf gleichmäßig mit Füllwatte ausgestopft.

Die Füllung am besten portionsweise einsetzen, damit der Kopf seine runde Form behält.

Gesicht gestalten

Die schwarzen Sicherheitsaugen werden symmetrisch eingesetzt.

Zusätzlich zeigt die Vorlage schwarze Wimpern, eine kleine rosa Nase und einen aufgestickten Mund.

Die Gesichtdetails sollten möglichst vor dem endgültigen Zusammensetzen kontrolliert werden.

Schon wenige Millimeter Unterschied können bei einer kleinen Amigurumi-Figur den gesamten Ausdruck verändern.

Wer keine Sicherheitsaugen verwenden möchte, kann die Augen alternativ mit schwarzem Garn aufsticken.

Schwarze Kapuze

Die Kapuze wird separat mit schwarzem Garn gearbeitet und später über den weißen Kopf gezogen beziehungsweise angenäht.

Die Vorlage zeigt, dass die Kapuze von einem magischen Ring aus schrittweise vergrößert wird, bis ungefähr 30 Maschen erreicht sind. Danach folgen mehrere gleichmäßige Runden.

Bei einigen aufgedruckten Zwischenangaben der Kapuze stimmen ausgeschriebene Zunahmefolge und angegebene Endmaschenzahl nicht eindeutig zusammen.

Deshalb ist es sinnvoll, sich beim Nacharbeiten besonders an der tatsächlichen Kopfform und an der angegebenen Zielweite zu orientieren, statt eine widersprüchliche Zahl ungeprüft zu übernehmen.

Zwei schwarze Ohren

Die beiden langen Ohren werden ebenfalls mit schwarzem Garn gearbeitet.

Die Vorlage zeigt:

Rd 1: 6 fM in MR (6)

Rd 2: (1 fM, Zun) x 3 (9)

Rd 3: (2 fM, Zun) x 3 (12)

Rd 4–8: jeweils 12 fM

Danach wird jedes Ohr abgeschlossen.

An den Spitzen sitzen kleine lilafarbene Bommel.

Diese können separat gearbeitet und anschließend fest angenäht werden.

Die Ohren sollten auf beiden Seiten der Kapuze ungefähr symmetrisch sitzen.

Rosa Totenkopf-Motiv

Auf der Stirn der Kapuze befindet sich ein kleines rosa Totenkopf-Motiv.

Die Vorlage nennt als Basis 6 feste Maschen in einem magischen Ring.

Danach werden die Gesichtdetails des kleinen Motivs mit schwarzem Garn aufgestickt.

Die genaue Form ist auf dem Bild nur als kleines Dekoelement dargestellt.

Am einfachsten ist es, das Motiv zunächst separat fertigzustellen und erst danach mittig auf die schwarze Kapuze zu nähen.

Körper in Lila

Der Körper wird in Lila gearbeitet.

Rd 1: 6 fM in MR (6)

Rd 2: 6 Zun (12)

Rd 3: (1 fM, Zun) x 6 (18)

Rd 4–8: jeweils 18 fM

Rd 9: (1 fM, Abn) x 6 (12)

Rd 10: 12 fM

Der Körper wird mit Füllwatte ausgestopft.

Er sollte kompakt bleiben, damit das Kleid später gut darüber sitzt.

Beine

Es werden zwei weiße Beine gearbeitet.

Rd 1: 6 fM in MR (6)

Rd 2: 6 Zun (12)

Rd 3–6: jeweils 12 fM

Die Beine werden laut Vorlage nur leicht gefüllt.

Danach können sie unten am Körper angenäht werden.

Das lila Kleid

Das Kleid wird separat gearbeitet.

Rd 1: 36 Lm häkeln und zur Runde schließen

Rd 2: 36 fM (36)

Rd 3: (5 fM, Zun) x 6 (42)

Rd 4: 42 fM

Rd 5: (6 fM, Zun) x 6 (48)

Dadurch wird der Rock nach unten etwas weiter.

Für die Träger werden laut Vorlage jeweils 8 Luftmaschen gearbeitet.

Die Träger werden am Kleid befestigt und mit zwei kleinen Knöpfen dekoriert.

Die Knöpfe sollten sehr fest angenäht werden. Wenn die Figur für kleine Kinder gedacht ist, können gestickte Details eine sicherere Alternative zu kleinen abnehmbaren Teilen sein.

Rüschen am Rock

Der untere Bereich des Kleides besitzt eine leicht gewellte beziehungsweise rüschige Form.

Dadurch wirkt das Kleid deutlich verspielter.

Beim Arbeiten des Rocks sollte darauf geachtet werden, dass die Zunahmen möglichst gleichmäßig verteilt werden.

So fällt der Saum rundherum ähnlich weit aus.

Arme und Hände

Auf der fertigen Figur sind kleine weiße Hände und dunklere beziehungsweise lilafarbene Armbereiche sichtbar.

Eine vollständige separate Rundentabelle für die Arme ist im Bild nicht klar angegeben.

Deshalb sollten Größe und Länge an Körper und Kleid angepasst werden.

Die Hände sollten klein bleiben, damit die Proportionen zur kompakten Figur passen.

Schwarzer Schwanz

Der Schwanz wird mit schwarzem Garn gearbeitet.

Laut Vorlage beginnt er mit 6 festen Maschen in einem magischen Ring.

Danach wird zur Spitze hin abgenommen.

Der fertige Schwanz wird hinten am Körper befestigt.

Er ist klein und leicht gebogen und ergänzt den typischen Look der Figur.

Schritt für Schritt zusammensetzen

Die Vorlage zeigt den Aufbau sehr übersichtlich.

Zuerst wird das weiße Gesicht fertiggestellt.

Danach kommen schwarze Kapuze und Ohren hinzu.

Im nächsten Schritt wird das rosa Totenkopf-Motiv auf der Stirn befestigt.

Anschließend werden Körper und Kleid gearbeitet.

Danach folgt der Schwanz.

Zum Schluss werden alle Teile zusammengefügt und die lilafarbenen Bommel sowie die kleinen dekorativen Details kontrolliert.

Füllwatte richtig verwenden

Der Kopf kann etwas fester ausgestopft werden.

Dadurch bleibt seine runde Form gut erhalten.

Beim Körper reicht eine gleichmäßige, aber nicht übermäßig harte Füllung.

Die Beine werden laut Vorlage nur leicht gefüllt.

Wichtig ist, nicht zu viel Watte auf einmal hineinzudrücken.

Mehrere kleine Portionen lassen sich wesentlich besser verteilen.

Wenn sich die Maschen stark auseinanderziehen, wurde wahrscheinlich zu fest gestopft.

Farben sauber wechseln

Bei diesem Projekt spielen die Farben eine große Rolle.

Schwarz und Weiß bilden den stärksten Kontrast.

Lila bestimmt Körper und Kleid.

Rosa kommt bei Nase, Totenkopf und weiteren kleinen Details zum Einsatz.

Bei jedem Farbwechsel sollten die Fadenenden sauber vernäht werden.

Gerade auf Schwarz oder Weiß können lose kontrastierende Fäden schnell sichtbar werden.

Gleichmäßige Maschen für eine saubere Form

Baumwollgarn eignet sich gut für klare Amigurumi-Formen.

Mit einer 2,5-mm-Häkelnadel entsteht laut Vorlage ein relativ dichtes Maschenbild.

Wer eher locker häkelt, sollte besonders darauf achten, dass zwischen den Maschen keine Füllwatte sichtbar wird.

Ein Maschenmarkierer hilft dabei, den Rundenanfang nicht zu verlieren.

Der fertige Look

Am Ende entsteht eine kleine Figur mit schwarzer Kapuze, lilafarbenem Kleid und auffälligen rosa Details.

Die weißen Beine und das helle Gesicht heben sich deutlich von der schwarzen Kapuze ab.

Die kleinen lila Bommel an den Ohren und das Totenkopf-Motiv machen das Design besonders charakteristisch.

Ein süßes Amigurumi-Projekt

Dieses Häkelprojekt besteht hauptsächlich aus klassischen Amigurumi-Techniken: magischer Ring, feste Maschen, Zunahmen und Abnahmen.

Die besondere Wirkung entsteht erst durch die Kombination der Einzelteile.

Der weiße Kopf bildet die Basis.

Kapuze und Ohren sorgen für die markante Silhouette.

Kleid, Knöpfe, Totenkopf und Schwanz ergänzen die Figur.

So entsteht Schritt für Schritt ein kleines Kuromi-inspiriertes Amigurumi in Schwarz, Weiß, Lila und Rosa, das sich als dekorative Häkel-Figur oder handgemachtes Geschenk eignet.

Leave a Comment